Archives
- 2021
- 2020
- 2019
- 2018
- 2017
- 2016
- 2015
- 2014
- 2013
- 2012
- 2011
- 2010
- 2009
- 2008
- 2007
- 2006
- 2005
- 2004
- 2003
- 2002
- 2001
- 2000
- 1999
- 1998
- 1997
- 1996
- 1995
- 1994
- 1993
- 1992
- 1991
- 1990
- 1989
- 1988
- 1987
- 1986
- 1985
- 1984
- 1983
- 1982
- 1981
- 1980
- 1979
- 1978
- 1977
- 1976
- 1975
- 1974
- 1973
- 1972
- 1971
- 1970
- 1969
- 1968
- 1967
- 1966
- 1965
- 1964
- 1963
- 1962
- 1961
- 1960
- 1959
Categories
- Everything
- 1959
- 1960
- 1961-1966
- 1967
- 1968-1973
- 1973-1977
- 1977
- 1983
- 1984
- 1988
- 1990
- 1991
- 1992
- 1994
- 1995
- 1997
- 1998
- 1999
- 2000
- 2001
- 2002
- 2003
- 2004
- 2005
- 2006
- 2007
- 2008
- 2009
- 2010
- 2011
- 2012
- 2013
- 2014
- 2015
- 2016
- 2017
- 2018
- 2019
- 2020
- 2021
- 2022
- 2024
- 2025
- 2026
- 50 Jahre Emmaus Köln
- 60 Jahre Emmaus Köln
- Aachener Friedenspreis
- Abbé Pierre
- Administrativ Commission
- Aktion
- Altkleider
- Arbeit
- Argentinien
- Armut
- Art
- Asyl
- Audio
- Aufruf
- Ausbildung
- Basislager
- Betriebsauflug
- BfO
- Clip
- Container
- @cosima777111
- Danksagung
- Dokumentarfilm
- domradio
- Emmaus Europa
- Emmaus Frankreich
- emmaus international
- Emmaus International
- emmaus-Köln
- Emmaus Köln
- Erklärung
- Europa
- Europäischen Parlament
- Europäisches Parlament
- Europäisches Parlement
- Event
- FairWertung
- Familienflohmarkt
- FamilienFlohmarkt
- Flüchtlinge
- Flyer
- Forum der Alternativen
- Franz
- Futurecamp
- Geschichte
- Hartz4
- Heinrich Böll-Stiftung
- Hilfstransport
- iGLUgUG
- Indien
- interessengemeinschaft sozialrecht e.v.
- Interview
- Jahreshauptversammlung
- KISD
- Kleidung
- Köln
- Kölner StrassenNetz
- Kölner StraßenNetzwerk
- Kölner Tafel
- Konzert
- Kunst
- Lachemerweg
- Lädchen
- Laden
- Lesung
- Lublin
- Lwiw
- Massenabschiebungen
- @miatrebies
- Migration
- Migrationspolitik
- Mirgration
- Nachruf
- Netzwerk
- Nordfrankreich
- NRW
- Obdachlosenszene
- Paris
- Polen
- Praktikum
- Presse
- Pressemitteilung
- Radio
- Recycling
- Regionalversammlung
- Reise
- Rumänien
- Rundgang
- Salon_Paris
- sexuelle Übergriffe
- Someren
- Sonderverkauf
- Spende
- Spenden
- Suppenküche
- Tafel
- Tätigkeitsbericht
- Termin
- Termine
- Text aus Zeitung
- Ukraine
- VCDS
- Verein
- Video
- Vorstandsarbeit
- WDR
- Weihnachtszeit
- Weltversammlung
- Willi Does
- Workcamp
- ZDF
- Zeitung
- zweite.chance.moebel
Search articles & cards

Abschlusserklärung der Emmaus Weltversammlung in Someren/Niederlande von April 2026
Die Mitglieder der Emmaus-Bewegung, die mehr als 45.000 Menschen in 450 Gruppen aus 40 Ländern vertreten, haben sich in Someren in den Niederlanden zur Weltversammlung versammelt und bekräftigen nachdrücklich das langjährige Engagement im Kampf gegen die Ursachen von Armut und Ungleichheit sowie den fortwährenden Einsatz für mehr soziale und ökologische Gerechtigkeit.
Wir bauen auf unseren Erfahrung in der Arbeit mit den am stärksten gefährdeten Gemeinschaften der Welt auf , und wir nehmen unsere Rolle als privilegierte Beobachter der gegenwärtigen sozialen, wirtschaftlichen und politischen Realitäten an.
Daher wollen wir folgende Erklärungen aussprechen:
Wir verurteilen das kapitalistische und produktionsorientierte System, das die Kriegswirtschaft antreibt, den Imperialismus stärkt und moderne Formen des Kolonialismus fortführt, aufs Schärfste. Dieses System lässt die begrenzten Ressourcen auf der Welt schnell abschmelzen und wird Hunderte Millionen Menschen in noch größere Armut, Unsicherheit und Zwangsmigration treiben.
Wir verurteilen jede Form systemischer wirtschaftlicher, sozialer, politischer und ökologischer Gewalt, zu noch mehr Ungerechtigkeiten führt und den Zugang zu Grundrechten behindert.
Wir betonen, alle Formen von Diskriminierung, insbesondere geschlechtsspezifischer Diskriminierung zu bekämpfen , die eine unerlässliche Voraussetzung für dauerhaften Frieden ist.
Wir fordern einen grundlegenden Wandel hin zu einer Wirtschaft, die Menschen, lokale Gegebenheiten und Ökosysteme respektiert.
Wir sind überzeugt, dass Frieden eine unabdingbare Bedingung ist , um diese Ziele zu erreichen.
Wir fordern , dass das Völkerrecht respektiert wird und internationale Organisationen, gestärkt werden , die die Zusammenarbeit und Solidarität zwischen den Völkern fördern.
Wir verurteilen aufs Schärfste , dass unschuldige Zivilisten und Kinder getötet werden so auch , dass Wohnungen, Güter und Dienstleistungen zerstört werden, die für das menschliche Leben unerlässlich sind, sowie das kulturelle und ökologische Erbe, die nach internationalem Recht Verbrechen darstellen.
Wir verurteilen jede Aneignung oder jedes Monopol von Informationen durch Staaten oder dominante Akteure, die die Meinungsfreiheit behindert, den Zugang zu unabhängigen Informationen einschränkt und demokratische Räume untergräbt.
Wir loben die jüngeren Generationen, die durch bürgerschaftliches und solidarisches Handeln transformative Veränderungen bewirken können, und unterstützen sie in ihrem Kampf.
Wir erkennen die Legitimität von Formen des Engagements an , die die Grundrechte der Natur und der Menschheit verteidigen, auch wenn sie in Form von gewaltlosem zivilen Ungehorsam erfolgen.
Angesichts dieser Herausforderungen bekräftigen wir unsere gemeinsame Entschlossenheit, zu handeln, standhaft zu bleiben und gemeinsam mit den Betroffenen praktische Alternativen zu entwickeln, die auf Solidarität, Teilen, Würde und Gerechtigkeit beruhen.
Wir solidarisieren uns mit allen Menschen weltweit, die sich gegen Krieg stellen und für Frieden, Gerechtigkeit und Würde eintreten. Wir bekräftigen außerdem unsere Solidarität mit allen Völkern, die Unterdrückung, Krieg und Völkermord erleiden, und fordern , dass das Selbstbestimmungsrecht der Völker endlich anerkannt wird
Die Emmaus-Bewegung ruft alle ihre Gruppen weltweit dazu auf, diese Erklärung konkret zu unterstützen.
Conversation Features
Loading...
Loading...