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im Winter 1990 begann Emmaus, warme Getränke und Kleidung an wohnungslose Menschen am Appellhofplatz zu verteilen. Die anfänglichen Akteure waren auch ehemals Obdachlose, die in der Emmaus - Gemeinschaft lebten und arbeiteten, also Menschen, die mit der „Platte“ vertraut waren. Neben dem Verteilen von Essen und warmer Kleidung gingen politische Aktionen einher, um auf die Lebensbedingungen wohnungsloser Menschen aufmerksam zu machen :„Euro Sleep-Out“ Roncalliplatz, Podiumsdiskussionen im Studio DuMont, Domforum, Aufbau eines lokalen und regionalen Netzwerks.
1994 erhielt die Gemeinschaft für dieses Engagement den „Aachener Friedenspreis“.
Aus den Aktionen um den Appellhofplatz entstanden neue Initiativen und Vereine (Bürger für Obdachlose e.V. / Gesundheit für Obdachlose e.V.).
In Zusammenarbeit mit diesen Vereinen sowie Gesundheit für Wohnungslose e.V., der CAYA-Praxis und etlichen Ehrenamtlichen kann an drei Tagen (montags, mittwochs und freitags, 21 h) warmes Essen, Getränke und Obst an Bedürftige gewährleistet werden. Die Emmaus-Gemeinschaft hat mit ihrem Engagement die Absicht, die größte materielle Not zu lindern. Die Abende am Appellhofplatz haben zudem den Zweck,
• im Gespräch mit obdachlosen und in anderen Notsituationen stehenden Menschen zu bleiben,
• Perspektiven aus der Misere aufzuzeigen
• ggf einen Platz in der Emmaus-Gemeinschaft anzubieten
• ggf. Arbeitsmöglichkeiten im sozialen Zweckbetrieb der Gemeinschaft einzurichten
• Eine sozialpolitische Provokation für die Öffentlichkeit.
Die Ausgrenzung von Armen Stigmatisierung von Armut findet mitten in der Gesellschaft statt und muss für alle sichtbar bleiben, vor allem jedoch bekämpft werden.
1994 erhielt die Gemeinschaft für dieses Engagement den „Aachener Friedenspreis“.
Aus den Aktionen um den Appellhofplatz entstanden neue Initiativen und Vereine (Bürger für Obdachlose e.V. / Gesundheit für Obdachlose e.V.).
In Zusammenarbeit mit diesen Vereinen sowie Gesundheit für Wohnungslose e.V., der CAYA-Praxis und etlichen Ehrenamtlichen kann an drei Tagen (montags, mittwochs und freitags, 21 h) warmes Essen, Getränke und Obst an Bedürftige gewährleistet werden. Die Emmaus-Gemeinschaft hat mit ihrem Engagement die Absicht, die größte materielle Not zu lindern. Die Abende am Appellhofplatz haben zudem den Zweck,
• im Gespräch mit obdachlosen und in anderen Notsituationen stehenden Menschen zu bleiben,
• Perspektiven aus der Misere aufzuzeigen
• ggf einen Platz in der Emmaus-Gemeinschaft anzubieten
• ggf. Arbeitsmöglichkeiten im sozialen Zweckbetrieb der Gemeinschaft einzurichten
• Eine sozialpolitische Provokation für die Öffentlichkeit.
Die Ausgrenzung von Armen Stigmatisierung von Armut findet mitten in der Gesellschaft statt und muss für alle sichtbar bleiben, vor allem jedoch bekämpft werden.
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