{"type":"rich","html":"<div style=\"width: 640; height: 426; font-family: sans-serif,arial,freesans;\" ><div id=\"shared_container_2122369215\" class=\"shared_container\"><div id=\"shared_header_2122369215\" class=\"shared_header\"><a href=\"https:\/\/emmaus-koeln.de\/channel\/info\"><img src=\"https:\/\/emmaus-koeln.de\/photo\/profile\/s\/4\" alt=\"Emmaus K\u00f6ln\" height=\"32\" width=\"32\" loading=\"lazy\" \/><\/a><span><a href=\"https:\/\/emmaus-koeln.de\/channel\/info\">Emmaus K\u00f6ln<\/a>  wrote the following  <a href=\"https:\/\/emmaus-koeln.de\/display\/bdf3fbd5-ad10-438a-abbd-a7ae046e6d0a\">post <\/a><span class=\"autotime\" title=\"2014-09-16T18:39:11+02:00\">Tue, 16 Sep 2014 18:39:11 +0200<\/span><\/span><\/div><div id=\"reshared-content-2122369215\" class=\"reshared-content\"><strong>Ich bin auch Europ\u00e4er - Lampedusa 2014<\/strong><br \/><strong>Erkl\u00e4rung unten genannter Initiativen anl\u00e4sslich einer Tagung in Lampedusa<\/strong><br \/><br \/>Wir sind B\u00fcrgerInnen und europ\u00e4ische B\u00fcrgerInnen, die an die Gestaltung einer demokratischen Gesellschaft glauben, dazu bef\u00e4higt, die grundlegenden Menschenrechte zu garantieren, und zwar f\u00fcr alle Menschen, die auf ihrem Gebiet leben.<br \/><br \/>Europa, das wir uns vorstellen ist ein kulturell offener Raum mit einer vielgestaltigen und dynamischen Identit\u00e4t, in der Lage, zwischen Mitgliedstaaten Beziehungen zu pflegen Drittl\u00e4ndern grunds\u00e4tzlich beidseitig zu respektieren, die besonderen kulturellen Verschiedenheiten anzunehmen, Freiheit und Grundrechte zu verbreiten, den Frieden zwischen den V\u00f6lkern zu erhalten, die Prinzipien der Gleichberechtigung zu garantieren, alle Arten von Diskriminierung, Fremdenhass und Rassismus abzulehnen.<br \/><br \/>Die 33 Millionen Migranten, die in EU-L\u00e4ndern leben, stellen 7% der gesamten EU-Bev\u00f6lkerung dar (503 Millionen). Jene EU-Migranten, die ein Drittel der Bev\u00f6lkerung darstellen, sind Ausl\u00e4nder, w\u00e4hrend 20,7 Millionen aus Drittl\u00e4ndern kommen und deren Nationalit\u00e4t haben, das macht 4,1 % der gesamten europ\u00e4ischen Bev\u00f6lkerung aus.<br \/><br \/>Obwohl die Vorteile von Migration weitgehend theoretisch anerkannt sind, wie es in offiziellen Dokumenten beschrieben wird, hat sich die Europ\u00e4ische Union bisher darauf konzentriert, ihre regulierende und legislative Aktivit\u00e4t , ihre finanziellen Ressourcen von Migrationspraktiken gezielt auf vorbeugenden und kontrollierende Migrationsfl\u00fcsse zu lenken, sodass Folgendes in den Hintergrund r\u00fcckt:<br \/><br \/>Der Prozess von allgemeinen Aufnahmeregeln, von sozialer Inklusion von Migranten, Asylbewerbern und 'Fl\u00fcchtlingen, eines europ\u00e4ischen Programms f\u00fcr die Integration von Drittl\u00e4nder-Staatsb\u00fcrgern und das Programm \u00fcber Migration und Entwicklung.<br \/><br \/>Die &quot;Zusammenarbeit&quot; mit Drittl\u00e4ndern zum Management von Migrationsrichtlinien, in dem Anregungen zum Kampf gegen illegale Immigration angeboten werden.<br \/><br \/>Die Unterschriften zu Bestimmungen auf EU- Ebene und bilaterale Vertr\u00e4ge mit Drittl\u00e4ndern hat dazu gef\u00fchrt, dass die Transit-L\u00e4nder und urspr\u00fcnglichen Migranten, die nach Europa gef\u00fchrt werden, bevorzugt werden.<br \/><br \/>Europ\u00e4ische Hilfe f\u00fcr die Entwicklung dieser L\u00e4ndern hat vermehrt das Unterzeichnen von Einvernehmlichkeiten f\u00fcr die R\u00fcckf\u00fchrung von au\u00dferregul\u00e4ren Migranten bedingt, die in Europa ankommen, und zur\u00fcckverfolgt werden von den Autorit\u00e4ten der Ziell\u00e4nder.<br \/><br \/>Das Versagen dieser Migrationspolitik , das haupts\u00e4chlich auf die Sicherung von Grenzen ausgerichtet ist, wird tragisch durch den Tod von Tausenden von Migranten im Mittelmeer, und die zahlreichen Menschenrechtsverletzungen an Migranten, Asylbewerbern und Fl\u00fcchtlingen in den Lokalit\u00e4ten , in denen sie festgehalten werden, (ausgebaut in einer Anzahl von Mitgliedstaaten und einigen Nachbarl\u00e4ndern) Anstatt eine &quot;Festung Europa&quot; zu verst\u00e4rken mit Grenzen und Betonmauernmmit regulierenden und virtuellen Ma\u00dfnahmen, was den Bewegungsfreiraummeinschr\u00e4nkt, ebenso das Recht, auszuwandern und das Recht auf Asyl,mziehen wir ein multikulturelles Europa vor, die aus den Prinzipien von 'Gerechtigkeit, Gastfreundschaft, Solidarit\u00e4t , soziale Inklusion, Beteiligung und garantierte Gleichberechtigung bestehen.<br \/><br \/>Das Recht auszuwandern und Asyl zu beantragen, wie beschrieben in der Universellen Erkl\u00e4rung der Menschenrechte unbedingt muss erreicht werden. EinwandererInnen\/Migranten sollen dieselben Rechte genie\u00dfen wie die Einwohner und B\u00fcrgerInnen der bewohnten L\u00e4nder auf allen Schl\u00fcsselebenen in der Wirtschaft, Politik, Kultur, Gesellschaft und Bildung. In der momentanen Phase von wirtschaftlicher und sozialer Krise ist es wichtig, dass die Europ\u00e4ische Union ihre Bem\u00fchungen verst\u00e4rkt, alle Formen von Fremdenhass und Rassismus zu bek\u00e4mpfen, gegen das erneute Auftreten von nationalistischen, populistischen und fremdenfeindlichen Bewegungen anzugehen, welche das Thema der Migration dazu benutzen, ihre Daseinsberechtigung in der \u00f6ffentlichen Meinung zu verst\u00e4rken.<br \/><br \/>Das stellt eine Gefahr dar f\u00fcr die Bildung einer demokratischen , vereinten, solidarischen und friedfertigen Gesellschaft.<br \/><br \/>Aus diesen Gr\u00fcnden sind wir verpflichtet, noch st\u00e4rker in die \u00d6ffentlichkeit zu treten, durch politische und kulturelle Kampagnen eine gr\u00f6\u00dfere \u00d6ffentlichkeit zu erreichen , politische Parteien und europ\u00e4ische Einrichtungen anzusprechen, um dringendst eine Wende in der Migrations- und Asylpolitik anzugehen.<br \/><br \/>Im Besonderen laden wir die Kandidaten f\u00fcr das n\u00e4chste Europa- Parlament dazu ein, sich selbst verst\u00e4rkt f\u00fcr die folgenden Ma\u00dfnahmen einzusetzen:<br \/><br \/><strong>Ratifikation des Internationalen \u00dcbereinkommens vom 18.12.1990 \u201ezum Schutz der Rechte aller Wanderarbeitnehmer und ihrer Familienangeh\u00f6rigen\u201c<\/strong><br \/>Auch 23 Jahre nach Auflage des \u00dcbereinkommens wurde dieses noch von keinem europ\u00e4ischen Land ratifiziert. Wir rufen die EU auf, die Konvention zu ratifizieren, um konsistente und umfassende Rahmenbedingungen auf gesellschaftlicher Ebene sicherzustellen, welche die Menschenrechte von Migranten und deren Familien garantieren.<br \/><br \/><strong>Gew\u00e4hrleistung des Wahlrechts auf lokaler und europ\u00e4ischer Ebene<\/strong><br \/>Eine signifikante Anzahl der in Europa lebenden B\u00fcrger wird von der M\u00f6glichkeit ausgeschlossen, aktiv am Gesellschaftsleben teilzuhaben.<br \/><br \/>Es bedarf dringend einer Richtlinie zur Harmonisierung der nationalen Gesetzgebungen im Bezug auf das Wahlrecht von nicht EU-B\u00fcrgern auf lokaler und europ\u00e4ischer Ebene. Dies w\u00fcrde die ernsthafte Diskriminierung bei der Aus\u00fcbung des grundlegenden Rechts auf demokratische Teilhabe l\u00f6sen.<br \/><br \/><strong>Anerkennung der Staatsb\u00fcrgerschaften in der EU<\/strong><br \/>Ebenso dringend ist die Harmonisierung der nationalen Gesetzgebungen bez\u00fcglich des Erhalts der Staatsb\u00fcrgerschaft in den L\u00e4ndern des Aufenthalts.<br \/>Dies gilt auch f\u00fcr \u201eImmigrationskinder\u201c, welche in der EU geboren bzw. in jungem Alter zugewandert sind und Schulen besuchen. In diesem Fall bedeutet dies auch eine F\u00f6rderung der Prinzipien der Gleichheit und gesellschaftlichen Einbeziehung (Inklusion).<br \/><br \/><strong>Sicherstellung des Rechts auf legale Einreise in die EU <\/strong><br \/>Es bedarf dringend einer EU-weiten Strategie, welche es Frauen, M\u00e4nnern und Kindern erlaubt, Europa legal zu erreichen ohne dabei ihre Leben zu gef\u00e4hrden.<br \/>Insbesondere wichtig sind:<br \/>A. Erweiterung und Harmonisierung der nationalen Gesetze bez\u00fcglich der Arbeitsmigration.<br \/>B. Die Reform von Dublin III. Abschaffung des Zwangs, Asyl im Land der ersten Ankunft in der EU beantragen zu m\u00fcssen.<br \/>C. Die Schaffung gesch\u00fctzter Einreisewege f\u00fcr Menschen\/Fl\u00fcchtlinge welche des Schutzes der Internationalen Gemeinschaft bed\u00fcrfen.<br \/><br \/><strong>Sicherstellung der pers\u00f6nlichen Freiheit und Schlie\u00dfung von Abschiebehaftzentren<\/strong><br \/>In allen EU-L\u00e4ndern existieren Anstalten, in denen Migranten bis zu ihrer Abschiebung inhaftiert sind. Diese geschlossenen und bewachten Strukturen schr\u00e4nken die pers\u00f6nliche Freiheit der \u201eInsassen\u201c ein. Diese Zentren setzen Migranten einer unmenschlichen und entw\u00fcrdigenden Behandlung aus. Die eilige Schlie\u00dfung dieser Formen von Haftanstalten ist unerl\u00e4sslich!<br \/><br \/><strong>Befreiung der \u00f6ffentlichen Debatte von Xenophobie und Rassismus<\/strong><br \/>Wir m\u00f6chten die EU-Institutionen dringend bitten einen gr\u00f6\u00dferen Aufwand bez\u00fcglich der Pr\u00e4vention, \u00dcberwachung und L\u00f6sung aller Formen von Stigmatisierung, Diskriminierung und Anstiftung zu Rassismus gegen Migranten und Minderheiten durch politische, institutionelle und mediale Personen zu betreiben.<br \/><br \/>Initiative u.a. unterst\u00fctzt von :<br \/>Caritas italia, ARCI, centro astalli, CGIL, Legambiente, Emmaus Italia, fcei, libera<br \/>Emmaus in K\u00f6ln<\/div><\/div><br \/><\/div>","width":640,"height":426}