{"type":"rich","html":"<div style=\"width: 640; height: 426; font-family: sans-serif,arial,freesans;\" ><div id=\"shared_container_467231091\" class=\"shared_container\"><div id=\"shared_header_467231091\" class=\"shared_header\"><a href=\"https:\/\/emmaus-koeln.de\/channel\/info\"><img src=\"https:\/\/emmaus-koeln.de\/photo\/profile\/s\/4\" alt=\"Emmaus K\u00f6ln\" height=\"32\" width=\"32\" loading=\"lazy\" \/><\/a><span><a href=\"https:\/\/emmaus-koeln.de\/channel\/info\">Emmaus K\u00f6ln<\/a>  wrote the following  <a href=\"https:\/\/emmaus-koeln.de\/display\/b63db373-71d6-4213-aa00-4c6221ccd968\">post <\/a><span class=\"autotime\" title=\"2007-02-15T01:00:00+01:00\">Thu, 15 Feb 2007 01:00:00 +0100<\/span><\/span><\/div><div id=\"reshared-content-467231091\" class=\"reshared-content\"><strong>\u00dcberschwemmungen in Rum\u00e4nien<\/strong><br \/>Die Situation in Ionel und Otelec<br \/><br \/>Liebe Freunde,<br \/><br \/>Ende letzten Jahres hatte ich eure Aufmerksamkeit auf die sehr schwierige Lage einiger verarmter Familien in Rum\u00e4nien gelenkt, die immer noch in den von der FAP zur Verf\u00fcgung gestellten Notunterk\u00fcnften in den D\u00f6rfern Ionel und Otelec leben.<br \/>Willy Does, Gratiano Zoni, zwei Mitarbeiter aus Cherbourg, Claude Guerini und ich selbst haben von diesen unw\u00fcrdigen Zust\u00e4nden w\u00e4hrend einer Veranstaltung im Kulturhaus Foeni erfahren. Konfrontiert mit dieser schockierenden Situation hat sich unsere Arbeitsgruppe spontan dazu entschlossen das Engagement f\u00fcr jede einzelne der betroffenen Familien wieder aufzunehmen, ihre Situation zu analysieren und unter Mithilfe der Einwohner und Beh\u00f6rden m\u00f6gliche L\u00f6sungsvorschl\u00e4ge zu erarbeiten. Claude hat mich bei diesen 2 Wochen andauernden Arbeiten tatkr\u00e4ftig unterst\u00fctzt.<br \/><br \/>Die Ergebnisse unserer Untersuchungen zeigen dass:<br \/><br \/>der Staat jeder gesch\u00e4digten Familie eine finanzielle Entsch\u00e4digungsleistung hat zukommen lassen, um die gr\u00f6ssten Sch\u00e4den an ihren H\u00e4usern reparieren zu k\u00f6nnen. Diese Entsch\u00e4digungsleistungen sind jedoch oft zu gering ausgefallen, um alle notwendigen Arbeiten auszuf\u00fchren. Die Mehrheit der Menschen haben jedoch, qualifiziert oder behelfsm\u00e4\u00dfig, zumindest einen Teil oder auch alle notwendigen Arbeiten durchf\u00fchren k\u00f6nnen. Aufgrund von Geldmangel und fehlenden Qualifikationen haben ungef\u00e4hr 20 Familien hierzu keine M\u00f6glichkeit gehabt. Die H\u00e4lfte von Ihnen hatte mit den Arbeiten schon angefangen, musste sie aufgrund fehlender finanzieller Mittel aber wieder einstellen. Sie haben teilweise ihre Grundst\u00fccke verkauft oder auch versucht, vor\u00fcbergehend einen Job im Ausland zu finden. Diese Familien bewohnen jetzt stark besch\u00e4digte H\u00e4user und beklagen die immer noch nicht angefangenen Bauarbeiten an ihren H\u00e4usern. In der Regel werden die Bungalows als K\u00fcchen oder Lager f\u00fcr M\u00f6bel und Kleidung benutzt.<br \/>Die andere H\u00e4lfte der Familien hat mit den Arbeiten noch gar nicht angefangen, nur manchmal sind Fundamentarbeiten durchgef\u00fchrt worden. Sie bewohnen die Bungalows mit bis zu 4 Personen und heizen aus wirtschaftlichen Gr\u00fcnden mit einem Holzofen. Aufgrund ihrer sozialen Situation, ihres Gesundheitszustands und ihrer Isolierung sind dies die Familien mit den gr\u00f6ssten Schwierigkeiten.<br \/><br \/>Was wird die Zukunft f\u00fcr diese Familien bringen?<br \/><br \/>Es ist klar das die Dorfgemeinde keine finanziellen Mittel f\u00fcr diese Familien bereitstellen kann, da man gleichzeitig die \u00f6ffentlichen Aufgaben bew\u00e4ltigen muss. Der B\u00fcrgermeister hat Unterlagen f\u00fcr einen Einspruch bei der Pr\u00e4fektur eingereicht, um zus\u00e4tzliche Entsch\u00e4digungsleistungen zu beantragen, er hat jedoch nur wenig Hoffnung das das Geld schnell kommt und bef\u00fcrchtet das sich die Probleme mit der Zeit noch verschlimmern werden. <br \/>Wir haben dem B\u00fcrgermeister vorgeschlagen, das, falls sich Emmaus engagieren will und kann, wir die notwendigen Materialeink\u00e4ufe f\u00fcr diese Familien finanzieren m\u00f6chten um Ihnen den Wiederaufbau kleinerer Wohnungen von ungef\u00e4hr 16 m\u00b2 zu erm\u00f6glichen. Die Gemeinde w\u00fcrde diesen Menschen die M\u00f6glichkeit einr\u00e4umen Dachbalken und D\u00e4cher bereits zerst\u00f6rter H\u00e4user weiter zu verwenden. Wir denken das dies eine wirklich neue M\u00f6glichkeit aufzeigt diesen Familien wieder eine menschenw\u00fcrdige Unterkunft zu erm\u00f6glichen.<br \/><br \/>Das ist nur der Anfang f\u00fcr ein wenig Sicherheit und viel Hoffnung f\u00fcr die Zukunft.<br \/>Als Gegenleistung w\u00fcrden die Gesch\u00e4digten eine Arbeit zum Wohle der Dorfgemeinschaft leisten (z.B Wartungsarbeiten an der Kanalisation, Teilnahme an Renovierungsarbeiten f\u00fcr das Kulturhaus, oder Teilnahme an Instandhaltungsarbeiten an der Schule). Die Gesch\u00e4digten und der B\u00fcrgermeister sind \u00fcbereingekommen das sich diese ausgedr\u00fcckte Solidarit\u00e4t hierin manifestiert und schlagen vor eine \u00dcberwachungskommission mit Teilnahme von emmaus einzurichten.<br \/>Im Falle einer \u00dcbereinkunft sind alle Interessengruppen bereit, sich unverz\u00fcglich wieder zu treffen um die notwendigen Schritte auf den Weg zu bringen.<br \/><br \/>Sch\u00e4tzung des Umfangs von Hilfslieferungen:<br \/><br \/>Ziel: 16 Familien soll die M\u00f6glichkeit einger\u00e4umt werden, in kleinere Behausungen von mindestens 16m\u00b2 umzuziehen<br \/><br \/>Umfang der Materiallieferungen<br \/><br \/>Die Gemeinde bietet den Gesch\u00e4digten die M\u00f6glichkeit an, Baumaterialien von zerst\u00f6rten H\u00e4usern zu verwenden (D\u00e4cher, Dachst\u00fchle, Holzarbeiten)<br \/><br \/>emmaus k\u00f6nnte anbieten:<br \/><br \/><em><strong>F\u00fcr 7 Familien in sehr grossen Schwierigkeiten:<\/strong><\/em><br \/><br \/><table><tr><td><span style=\"font-family: Verdana, sans-serif;\">5 Paletten Ziegelsteine <\/span><\/td><td><span style=\"font-family: Verdana, sans-serif;\">= 4,3 M x 5 =21,5 M<\/span><\/td><td>=<\/td><td><span style=\"font-family: Verdana, sans-serif;\">625 \u20ac<\/span><\/td><td><\/td><\/tr><tr><td><span style=\"font-family: Verdana, sans-serif;\">Zement<\/span><\/td><td><span style=\"font-family: Verdana, sans-serif;\">= 3M<\/span><\/td><td>=<\/td><td><span style=\"font-family: Verdana, sans-serif;\">90 \u20ac<\/span><\/td><td><\/td><\/tr><tr><td><span style=\"font-family: Verdana, sans-serif;\">Schotter<\/span><\/td><td><span style=\"font-family: Verdana, sans-serif;\">= 2,4 M<\/span><\/td><td>=<\/td><td><span style=\"font-family: Verdana, sans-serif;\">70 \u20ac<\/span><\/td><td><\/td><\/tr><tr><td><span style=\"font-family: Verdana, sans-serif;\">Total<\/span><\/td><td>= <span style=\"font-family: Verdana, sans-serif;\">785 \u20ac x 7<\/span><\/td><td>=<\/td><td><span style=\"font-family: Verdana, sans-serif;\"><strong>5500 \u20ac<\/strong><\/span><\/td><td><\/td><\/tr><\/table><br \/><em><strong>F\u00fcr 9 Familien die schon mit dem Wiederaufbau begonnen haben:<\/strong><\/em><br \/><br \/><table><tr><td><span style=\"font-family: Verdana, sans-serif;\">2 Paletten Ziegelsteine <\/span><\/td><td><span style=\"font-family: Verdana, sans-serif;\">= 4,3M x 2 = 8,6 M <\/span><\/td><td>=<\/td><td><\/td><td><\/td><\/tr><tr><td><span style=\"font-family: Verdana, sans-serif;\">Zement<\/span><\/td><td><span style=\"font-family: Verdana, sans-serif;\">= 3M<\/span><\/td><td>=<\/td><td><\/td><td><\/td><\/tr><tr><td><span style=\"font-family: Verdana, sans-serif;\">Schotter<\/span><\/td><td><span style=\"font-family: Verdana, sans-serif;\">= 2,4 M<\/span><\/td><td>=<\/td><td><\/td><td><\/td><\/tr><tr><td><span style=\"font-family: Verdana, sans-serif;\">Total<\/span><\/td><td>= <span style=\"font-family: Verdana, sans-serif;\">400 \u20ac x 9 <\/span><\/td><td>=<\/td><td><span style=\"font-family: Verdana, sans-serif;\"><strong>3600 \u20ac<\/strong><\/span><\/td><td><\/td><\/tr><\/table><br \/><h2><strong>GESAMT: 9100 \u20ac<\/strong><\/h2><br \/>Die Beg\u00fcnstigten der erhaltenen Hilfen bieten als Gegenleistung ihre Teilnahme an Arbeiten zum Wohle der Dorfgemeinschaft an<\/div><\/div><br \/><\/div>","width":640,"height":426}