{"type":"rich","html":"<div style=\"width: 640; height: 426; font-family: sans-serif,arial,freesans;\" ><div id=\"shared_container_496387846\" class=\"shared_container\"><div id=\"shared_header_496387846\" class=\"shared_header\"><a href=\"https:\/\/emmaus-koeln.de\/channel\/info\"><img src=\"https:\/\/emmaus-koeln.de\/photo\/profile\/s\/4\" alt=\"Emmaus K\u00f6ln\" height=\"32\" width=\"32\" loading=\"lazy\" \/><\/a><span><a href=\"https:\/\/emmaus-koeln.de\/channel\/info\">Emmaus K\u00f6ln<\/a>  wrote the following  <a href=\"https:\/\/emmaus-koeln.de\/display\/6f83ebc8-33c1-4860-ba4f-9a02c4087ed8\">post <\/a><span class=\"autotime\" title=\"2025-05-15T18:49:37+02:00\">Thu, 15 May 2025 18:49:37 +0200<\/span><\/span><\/div><div id=\"reshared-content-496387846\" class=\"reshared-content\"><strong>Kleiderproduktion weltweit, als Umweltproblem und als Problem bei Emmaus<\/strong><br \/><a class=\"zrl\" href=\"https:\/\/emmaus-koeln.de\/photos\/info\/image\/e8d2baa4-449c-479c-a16e-dbf0897f1171\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\"><img class=\"zrl\" style=\"max-width: 100%;\" src=\"https:\/\/emmaus-koeln.de\/photo\/e8d2baa4-449c-479c-a16e-dbf0897f1171-1.png\" alt=\"kleider.png\" title=\"kleider.png\" loading=\"eager\" \/><\/a><br \/><br \/>Meist ist es das Streben nach Anerkennung und Selbstverwirklichung, dass das Bed\u00fcrfnis vieler Menschen im Hinblick auf den Modekonsum stillt. Hersteller und Herstellerinnen verlocken ihre Kunden und Kundinnen bewusst durch einen unschlagbaren niedrigen Preis dazu, immer mehr Kleidung zu kaufen, als sie wirklich ben\u00f6tigen. Mit Sicherheit hat sich jeder und jede schon einmal gedacht, eindeutig zu viel Kleidung im Kleiderschrank zu haben. Sich f\u00fcr ein vergleichsweise billigeres Angebot entscheiden zu k\u00f6nnen, anstatt ein teures Kleidungsst\u00fcck zu kaufen, gibt uns die M\u00f6glichkeit, noch mehr Kleidung besitzen zu k\u00f6nnen. Kein Wunder also, dass dabei Freude aufkommt und der gesteigerte Konsum weiter gef\u00f6rdert wird.<br \/><br \/><strong>Wie viel Kleidung wird j\u00e4hrlich produziert?<\/strong><br \/><br \/>In der heutigen Zeit arbeiten in der Modeindustrie weltweit rund 60 Millionen Menschen, pro Jahr werden somit ca. 80 Milliarden Kleidungsst\u00fccke produziert. 90 Prozent davon stammen aus L\u00e4ndern wie China, T\u00fcrkei oder Bangladesch. Laut Statista kauft heute bereits jede und jeder Deutsche sechzig neue Kleidungsst\u00fccke pro Jahr, also mehr als einen Artikel pro Woche. Und damit nicht genug: die Tendenz der Massenproduktion von Kleidung sowie der Konsum steigen weiterhin.<br \/><br \/><strong>Massenproduktion Kleidung: So sehen die \u00f6kologischen Folgen aus<br \/><\/strong><br \/>Der Trend von heute ist der M\u00fcll von morgen \u2013 Als Folge des Fashion-Booms landen mehr als eine Million Tonnen Altkleider j\u00e4hrlich auf der M\u00fcllhalde oder in Altkleidercontainern. Neben der unglaublichen M\u00fcllverschmutzung, die die Massenproduktion von Kleidung hervorruft, gibt es weitere gravierende \u00f6kologische Folgen. Wie ist die Massenproduktion von Kleidung eigentlich entstanden? Die Modebranche arbeitet unter st\u00e4ndigem Zeitdruck: Kollektionen kommen in immer k\u00fcrzeren Abst\u00e4nden und gr\u00f6\u00dferen Volumen bei zugleich meist mangelnder Qualit\u00e4t auf den Markt, sodass diese schneller ausgetauscht werden m\u00fcssen. Dies war fr\u00fcher anders: F\u00fcr die breite Bev\u00f6lkerungsschicht gab es keine modische Kleidung, diese konnte sich gr\u00f6\u00dftenteils n\u00e4mlich nur die Oberschicht leisten. Der internationale Import und Export machte es Mitte des 19. Jahrhunderts m\u00f6glich, Kleidung in Massen zu produzieren und zu verkaufen. Hinzu kam, dass die Nachfrage nach moderner Kleidung immer mehr anwuchs und die Jugend immer mehr neue Kleidungsst\u00fccke kaufen wollte, welche sich von der \u00e4lteren Generation deutlich abhebt. Bezahlbar musste sie dennoch sein, weshalb sich Modelabels damals an verschiedenen Strategien bedienten, um dies zu erm\u00f6glichen. \u00dcber die Zeit stieg die Nachfrage an und es wurden immer mehr Kleidungsst\u00fccke gekauft, was letztendlich zu der heutigen Situation gef\u00fchrt hat. G\u00fcnstige Mode hat ihren Preis \u2013 Nicht nur in Sachen Menschenrechte, sondern auch aus Sicht des Klimaschutzes.<br \/><br \/><strong>Skandal in der Textilindustrie<\/strong><br \/><br \/>Fast dreiviertel aller Textilien, die in die EU importiert werden, kommen aus Fernost. In den vergangenen Jahren kamen immer mehr Skandale und Berichte in Bezug auf die Massenproduktion von Kleidung in Entwicklungsl\u00e4ndern ans Licht. Der Einsturz des neunst\u00f6ckigen Rana-Plaza-Geb\u00e4udes in Bangladesch, in dem f\u00fcnf Textilfabriken untergebracht waren, gilt bis heute als schlimmster Industrieunfall des Landes. Bei diesem Unfall am 24. April 2013 kamen in einem Vorort der Hauptstadt Dhaka 1136 Arbeiter und Arbeiterinnen ums Leben, 2438 wurden verletzt, verst\u00fcmmelt und traumatisiert. Laut des bangladeschischen Innenministers waren drei der bis zu diesem Zeitpunkt acht Etagen illegal eingerichtet worden, eine neunte befand sich im Bau. Obwohl die Arbeiter und Arbeiterinnen Wochen zuvor bereits starke Risse in den W\u00e4nden meldeten, wurden sie angewiesen, ihre Arbeit weiterzuf\u00fchren. Als das Geb\u00e4ude schlussendlich am 24. April 2013 einst\u00fcrzte, war jede Hilfe zu sp\u00e4t. Trag\u00f6dien wie diese verdeutlichen die Folgen der Massenproduktion von Kleidung erneut deutlich. Und eins steht auf jeden Fall fest \u2013 Dieses schlimme Ereignis ist und bleibt leider kein Einzelfall.<br \/><br \/><strong>Gegen Massenproduktion von Kleidung<\/strong><br \/><br \/>Im Grunde genommen ist die einzige L\u00f6sung gegen die Massenproduktion von Kleidung: Weniger ist mehr. Im ersten Schritt sollte man sich also \u00fcber unseren Kaufkonsum bewusst werden und somit realisieren, wie viele Kleidungsst\u00fccke wir wirklich brauchen. <br \/><ul class=\"listbullet\"><li>Gemeinsam einen Schritt in Richtung Nachhaltigkeit gehen und den unn\u00f6tigen Kauf von Kleidung reduzieren. <\/li><li>Wenn etwas Neues, dann zu Fair Fashion greifen oder Secondhand-Kleidung z.B. bei Emmaus. <\/li><\/ul><br \/><a class=\"zrl\" href=\"https:\/\/emmaus-koeln.de\/photos\/info\/image\/d9595cd7-b476-477f-8343-a0a04c24a8a8\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\"><img class=\"zrl\" style=\"max-width: 100%;\" src=\"https:\/\/emmaus-koeln.de\/photo\/d9595cd7-b476-477f-8343-a0a04c24a8a8-1.png\" alt=\"kleider2.png\" title=\"kleider2.png\" loading=\"eager\" \/><\/a><\/div><\/div><br \/><\/div>","width":640,"height":426}