{"type":"rich","html":"<div style=\"width: 640; height: 426; font-family: sans-serif,arial,freesans;\" ><div id=\"shared_container_1353383852\" class=\"shared_container\"><div id=\"shared_header_1353383852\" class=\"shared_header\"><a href=\"https:\/\/emmaus-koeln.de\/channel\/info\"><img src=\"https:\/\/emmaus-koeln.de\/photo\/profile\/s\/4\" alt=\"Emmaus K\u00f6ln\" height=\"32\" width=\"32\" loading=\"lazy\" \/><\/a><span><a href=\"https:\/\/emmaus-koeln.de\/channel\/info\">Emmaus K\u00f6ln<\/a>  wrote the following  <a href=\"https:\/\/emmaus-koeln.de\/display\/35a041f5-5dfe-4449-ac75-e261713e8b78\">post <\/a><span class=\"autotime\" title=\"1998-04-15T02:00:00+02:00\">Wed, 15 Apr 1998 02:00:00 +0200<\/span><\/span><\/div><div id=\"reshared-content-1353383852\" class=\"reshared-content\"><strong>Emmaus-Gemeinschaft T\u00e4tigkeitsbericht 1998<\/strong><br \/>Personen:<br \/>Im Durchschnitt lebten 21 Personen in der Gemeinschaft einschlie\u00dflich der ZDL und der Familie. Im Sommer besuchten uns derart viele Interessierte, das alle R\u00e4umlichkeiten der Glanzstoff belegt waren.<br \/><br \/>Andreas Gerbe, der seit 11 Jahren in der Gemeinschaft lebte, wechselte im Sommer in eine betreute Wohngruppe nach Schmallenberg in die N\u00e4he seiner Familie.<br \/><br \/>Mit Hilfe von Annemarie Burger gelang es im Laufe des Jahres immer mehr, sozial flankierende Ma\u00dfnahmen f\u00fcr die Mitarbeiter umzusetzen. ( Entschuldungskonzepte)<br \/><br \/>Heinz Froitzheim, seit zwei Jahren bei Emmaus konnte eine eigene Wohnung in Weiler beziehen mit dem Ziel, seine Kinder aus dem Kinderheim zu sich zu holen. Emmaus bem\u00fchte sich erfolgreich um die Einrichtung einer HzA- Stelle f\u00fcr ihn. Mit dem Weggang von Herrn Froitzheim verlor sich offenbar auch immer mehr sein Interesse, diese ihm angebotene Arbeit aufzunehmen.<br \/><br \/>Mehrere Mitarbeiter nahmen in 1998 an verschiedenen Workcamps von Emmaus teil.Georg Korff in Argentinien, Hans Heller und Carsten Drepper in Lissabon.<br \/><br \/>Zivildienstleistende bei Emmaus: Hubert Claves bis September, Oliver Dell seit Mai, Michael W\u00fcffel, David Blankenstein seit Sommer.<br \/><br \/>Frank Large ist seit Sommer ein verl\u00e4sslicher Mitarbeiter im B\u00fcro.<br \/><br \/><strong>Arbeit:<\/strong><br \/>Seit Sommer gestaltete sich das Leben im Glanzstoff- Geb\u00e4ude immer schwieriger, da es mehr und mehr Na\u00dfstellen in der oberen Etage gab, es auch Bef\u00fcrchtungen gab, das Teile des Daches einst\u00fcrzen k\u00f6nnten.Es kam zu dem Entschluss, vor\u00fcbergehend, d.h. f\u00fcr ca. ein Jahr in das B\u00fcrohaus in der #<a class=\"zrl\" href=\"https:\/\/emmaus-koeln.de\/search?tag=Geestem%C3%BCnderstr\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">Geestem\u00fcnderstr<\/a>. umzuziehen.<br \/><br \/>Umfangreiche Vorbereitungen (Herrichten der neuen Wohnr\u00e4ume, Einrichten eines Essraums, Reparatur der Heizung, Dach B\u00fcrohaus) waren notwendig, um den Umzug der Gemeinschaft vor Weihnachten zu erm\u00f6glichen. Da dauerhaftes Wohnen in der Geestem\u00fcnderstr. nicht m\u00f6glich und w\u00fcnschenswert ist, war die Aussage der Sozialverwaltung hinsichtlich des Bauendes im \u201eGuffantihaus\u201c ,des zuk\u00fcnftigen Wohnhauses der Gemeinschaft von gro\u00dfer Wichtigkeit.<br \/><br \/>Mit gro\u00dfer Wahrscheinlichkeit ist mit einem Umzug in dieses Wohnhaus zum Ende 1999 zu rechnen.<br \/><br \/>Zumindest die Parterre des B\u00fcrohauses soll zuk\u00fcnftig als Verkaufsfl\u00e4che f\u00fcr Hausrat und B\u00fccher genutzt werden.<br \/><br \/>Im Laufe des Jahres bildete sich der Arbeitskreis \u201eInitiative der K\u00f6lner M\u00f6bellager\u201c mit dem Ziel, ein m\u00f6glichst fl\u00e4chendeckendes Angebot f\u00fcr sozial Schwache in K\u00f6ln zu koordinieren. Diese Zusammenarbeit mit 8 anderen Initiativen erscheint notwendig, um eventuellen Ideen der Sozialverwaltung bzgl. \u201ezentraler M\u00f6belversorgung\u201c einen Gegenpol zu setzen.<br \/><br \/>Die Initiativen setzen darauf, das bestehende dezentrale Versorgung in bereits bestehenden Gruppen zu f\u00f6rdern sind.<br \/><br \/>Entsprechende Initiativen ( Erstellung eines Gesamtkonzepts, Kontakt zum Sozialausschu\u00df der Stadt K\u00f6ln, zu Sozialverb\u00e4nden, zu den Abfallwirtschaftsbetrieben, gemeinsame Verk\u00e4ufe, Absprachen \u00fcber Best\u00e4nde in den einzelnen Gruppen) sind bereits im Gange.<br \/><br \/>Seit Herbst nahmen Mitarbeiter regelm\u00e4\u00dfig an dem \u201eAK- Altkleider\u201c teil, auch hier das Ziel, so sinnvoll wie m\u00f6glich Altkleider zu verwerten und weiterzugeben und zwar unter sozialen und \u00f6kologischen Aspekten.<br \/><br \/>In 1998 wurden verst\u00e4rkt M\u00f6bel aus Sonsbeck abgeholt und in unserem Verkauf angeboten. Zum Teil wurden diese M\u00f6bel in Kommission f\u00fcr Sonsbeck oder in Halbierung des Verkaufserl\u00f6ses verkauft.<br \/><br \/>Diese Gruppe erh\u00e4lt seit langem im Austausch mit franz\u00f6sischen Emmaus-Gruppen gut erhaltene, fast antike M\u00f6bel, die Emmaus bei der normalen Abholt\u00e4tigkeit nicht bekommt.<br \/><br \/>Der Gemeinschaft aus Sonsbeck sind noch 5.000,-DM aus den Erl\u00f6sen zu zahlen.<br \/><br \/>Seit Herbst f\u00fchrt die Gemeinschaft die M\u00fcllentsorgung \u00fcber die Firma Trienekens durch mit etwa einer Halbierung der Kosten.<br \/><br \/><strong>Wirtschaftliche Situation:<\/strong><br \/><br \/>Trotz einiger anderer zus\u00e4tzlicher Arbeiten wie Entkernung des \u201eGuffantihauses\u201c, Herrichten des B\u00fcrohauses und Umzug konnten die Einnahmen von 485.000,-DM in 1997 um 36.000,- DM auf 521.000,- in 1998 gesteigert werden.<br \/><br \/>Einer der Erkl\u00e4rungen f\u00fcr diese Steigerung d\u00fcrfte die bessere Pr\u00e4sentation im Verkauf auf einer Ebene, die Ausweitung des M\u00f6belverkaufs in die Lagerhalle, insgesamt die k\u00fcrzeren Wege gewesen sein.<br \/><br \/>Regelm\u00e4\u00dfige Kontakte mittels Preis- und Bestandslisten zum Sozialamt haben einige Mehreinnahmen gezeigt.<br \/><br \/><strong>Externe Hilfen:<\/strong><br \/><br \/>Container:<br \/><br \/>Auch in 1998 konnten einige Hilfstransporte f\u00fcr Emmaus-Gruppen und soziale Initiativen in \u00e4rmeren L\u00e4ndern versandt werden.<br \/><br \/>Im Einzelnen: 2 Transporte zu SOS- Action Sociale Polen, 2 Transporte nach Chile, 1 Transport zu Emmaus Canelones\/ Uruguay, 1 Transport zu ECOMIL \/ Ru\u00dfland, 1 Transport MONAR\/Polen.<br \/><br \/>Insgesamt verschickte die Gemeinschaft ca. 90 t an Kleidern und Hilfsg\u00fctern<br \/><br \/><strong>Obdachlosenhilfe\/Appellhofplatz:<\/strong><br \/><br \/>Ein mittlerweile fester Stamm an Mitarbeitern f\u00e4hrt seit Monaten das Essen zum Appellhofplatz. Diese Abendaktivit\u00e4t ist ein fester Bestandteil der Emmaus-Arbeit geworden. Verst\u00e4rkt wurde dies mit einem gr\u00f6\u00dferen Engagement der KAB-Nippes, die \u00fcber eine gro\u00df angelegte Informationsarbeit in Presse und Fernsehen an Geld- und Sachspenden f\u00fcr Emmaus gekommen ist.<br \/><br \/><strong>Seeberger Treff:<\/strong><br \/><br \/>Seit mehreren Monaten unterst\u00fctzt die Gemeinschaft mit mtl. 70,-DM den Mittagstisch f\u00fcr Kinder im Seeberger Treff<br \/><br \/>Materialspenden ( Matratzen und Decken) f\u00fcr die Aktion \u201eKein Mensch ist illegal\u201c<br \/><br \/>Insgesamt beliefen sich die Materialspenden an die verschiedenen bed\u00fcftigen Initiativen auf ca. 16.000,-DM<br \/><br \/><strong> Aktionen:<\/strong><br \/><br \/>Wahlrecht f\u00fcr Obdachlose.<br \/><br \/>Vor allem auf Betreiben der Emmaus- Gemeinschaft konnte ein praktikabler Weg mit anderen Initiativen, dem Sozial- und Wahlamt gefunden werden, Wohnungslosen bei der letzten Bundestagswahl ihr Wahlrecht zu erm\u00f6glichen.<br \/><br \/>Die Gemeinschaft nahm an einem weiteren europ. Sonderverkauf von Emmaus-International bei TERRE in L\u00fcttich teil. Mit dem Gesamterl\u00f6s, der etwas unter dem Ergebnis des K\u00f6lner Eisstadions von 1994 lag, wurde einer Emmaus-Gemeinschaft in Belgien und einem Projekt auf den Philippinen geholfen.<br \/><br \/>Nach Besuchen von Emmaus-Mitarbeitern bei Aktion-S\u00fchnezeichen und der Diakonie in Berlin gab es verst\u00e4rkt \u00dcberlegungen, wie Emmaus-Gruppen und Initiativen in Ostdeutschland entstehen k\u00f6nnten.<br \/><br \/>Diese \u00dcberlegungen waren mehrfach auch Thema bei den regelm\u00e4\u00dfig stattfindenden Treffen der deutschen Emmaus-Gruppen.<br \/><br \/><strong>Immobilie\/ Investitionen:<\/strong><br \/><br \/>Recht umfangreiche, zum Teil auch nicht vorhersehbare Investitionen auf dem Gel\u00e4nde der Geestem\u00fcnderstr. standen in 1998 an.<br \/><br \/>Im Einzelnen: Dachreparatur der Lagerhalle: 35.000,-DM, neue Fenster im B\u00fcrohaus: 6.000,-DM, Umbau 2.Etage B\u00fcrohaus mit \u201eZug um Zug\u201c: 6.000,- , Einbau einer Dusche in Parterre B\u00fcrohaus : 1.600,-DM, Reparatur Heizung B\u00fcrohaus: 3.000,-DM, Neuinstallierung der Stromeinspeisung: 10.000,-DM.<br \/><br \/>Auch die Durchf\u00fchrung von drei Workcamps , um das zuk\u00fcnftige Wohnhaus im Dormagen-Stift zu entkernen, deren Unterbringung und Verpflegung, Kauf oder Ausleihen entsprechender Arbeitsger\u00e4te, waren recht umfangreich, lassen sich jedoch nicht mit einer konkreten Zahl beziffern.( wahrscheinlich ca. 10.000,-DM)<br \/><br \/><strong>Spenden:<\/strong><br \/><br \/>Die Kosten der Haushaltsf\u00fchrung wurden entscheidend in diesem Jahr gesenkt durch umfangreiche Essensspenden der \u201eK\u00f6lnerTafel\u201c.<br \/><br \/>In 1999 wird auf l\u00e4ngere Zeit ein K\u00f6lner Restaurant das Essen f\u00fcr die Mittwochsaktion der Gemeinschaft mit den Wohnungslosen als Spende zur Verf\u00fcgung stellen.<br \/><br \/>Die KAB- Aktion f\u00fcr Obdachlose erbrachte zudem ca. 15.000,-DM<br \/><br \/>Ein kleineres Fahrzeug (Ford-Fiesta) ging als Sachspende an die Emmaus- Gemeinschaft.<br \/><br \/>Im Zuge der Verbesserung der Infrastrukur im M\u00f6belverkauf der Gemeinschaft stellte die Stadtverwaltung K\u00f6ln der Gemeinschaft 18.000,-DM zur Verf\u00fcgung, um 2 Gabelstapler und 2 Container zum Einlagern von Materialien zu kaufen.<br \/><br \/>Hausbau-W\u00fcstenrot (5.000,-), Sparda-Bank (2.000,-), Volksbank K\u00f6ln-Nord (1.000,-) , Verlag Glaube in der II. Welt (6.500,-) Fa. Rhebau (4.000,-), die Opladener Flohmarktgruppe (3.200,-) und Vereinsmitglieder komplettierten das recht beachtliche Spendenaufkommen in diesem Jahr.<br \/><br \/><strong><br \/>Besch\u00e4ftigungsma\u00dfnahmen:<\/strong><br \/><br \/>Der Schwerpunkt der Emmaus-Aktivit\u00e4ten war und bleibt die F\u00f6rderung von Menschen, die in Gemeinschaft leben und arbeiten wollen, und dies mit dem Ziel einer weitgehenden wirtschaftlichen Autonomie<br \/><br \/>Dar\u00fcber hinaus bietet die Gemeinschaft, vor allem nach dem Kauf des neuen Betriebsgel\u00e4ndes M\u00f6glichkeiten der Mitarbeit auf vielf\u00e4ltige Art und Weise an.<br \/><br \/>Eine Wiedereinf\u00fchrung von \u201eHilfe zur Arbeit\u201c-Stellen ist nunmehr wieder m\u00f6glich. Ein Vorstandsmitglied ist vor allem mit diesem Arbeitsfeld besch\u00e4ftigt. Ohne eine Unterstellen ist die Gemeinschaft in der Lage bis zu 3 Mitarbeiter \u00fcber \u201eHzA\u201c mit in die Arbeitsprozesse einzubeziehen. W\u00fcnschenswert w\u00e4ren neue externe Mitarbeiter, um die weitere Renovierung der Hallen zu gew\u00e4hrleisten.<br \/><br \/>K\u00f6ln,15.4.99<br \/><br \/>Willi Does<\/div><\/div><br \/><\/div>","width":640,"height":426}