{"type":"rich","html":"<div style=\"width: 640; height: 426; font-family: sans-serif,arial,freesans;\" ><div id=\"shared_container_1321461158\" class=\"shared_container\"><div id=\"shared_header_1321461158\" class=\"shared_header\"><a href=\"https:\/\/emmaus-koeln.de\/channel\/info\"><img src=\"https:\/\/emmaus-koeln.de\/photo\/profile\/s\/4\" alt=\"Emmaus K\u00f6ln\" height=\"32\" width=\"32\" loading=\"lazy\" \/><\/a><span><a href=\"https:\/\/emmaus-koeln.de\/channel\/info\">Emmaus K\u00f6ln<\/a>  wrote the following  <a href=\"https:\/\/emmaus-koeln.de\/display\/2a1a79e8-299e-48d4-bc27-559004f9bd2e\">post <\/a><span class=\"autotime\" title=\"2004-02-01T01:00:00+01:00\">Sun, 01 Feb 2004 01:00:00 +0100<\/span><\/span><\/div><div id=\"reshared-content-1321461158\" class=\"reshared-content\"><strong>Emmaus-Gemeinschaft T\u00e4tigkeitsbericht 2003<\/strong><br \/>Personen<br \/><br \/>Wie in den vergangenen Jahren bestand die Gemeinschaft durchschnittlich aus 15 - 18 Mitarbeitern.<br \/><br \/>Drei Zivildienstleistende haben ihren Dienst zu unterschiedlichen Zeiten absolviert, einer brach seine Arbeit nach 3 Monaten aus weitgehend nicht erkl\u00e4rbaren Gr\u00fcnden ab.<br \/><br \/>Dazu besch\u00e4ftigte die Gemeinschaft zwei externe Mitarbeiter \u00fcber das \u201eHzA-Programm\u201c. Einer von ihnen musste nach einem Einbruch in die Gesch\u00e4ftsr\u00e4ume an der Geestem\u00fcnder Str. entlassen werden.<br \/><br \/>Bis September leisteten zwei junge Frauen aus Polen ein freiwilliges Soziales Jahr \u00fcber den SCI ab.<br \/><br \/>Magda Tyburska, seit zwei Jahren in unserer Gemeinschaft, konnte ihr Abitur bestehen.<br \/><br \/>Wladislas Wiersbicki bestand die LKW- Pr\u00fcfung (Qualifikationsprogramm des Verbundes K\u00f6lner M\u00f6bellager).<br \/><br \/>Martin Schmidt wurde mit Unterst\u00fctzung von Annemarie Burger in eine Arbeit vermittelt, kehrte aber zu seiner polnischen Ehefrau nach Lublin zur\u00fcck.<br \/><br \/>\u00dcber \u201eBr\u00fccke e.V.\u201c leisteten viele Jugendliche Sozialstunden ab, leider konnte die Gemeinschaft der Vielzahl von Personen nicht Herr werden.<br \/><br \/>Es wurde beschlossen, nur noch zwei Kandidaten zur gleichen Zeit zu akzeptieren.<br \/><br \/>Das Jahr 2003 zeigte der Gemeinschaft auch die Grenzen ihres sozialen Engagements innerhalb der Gemeinschaft. Der Prozentsatz von langfristig Kranken nahm gerade in diesem Jahr zu.<br \/><br \/>Eine Entscheidung, wie Dauerkranke, Suchtkranke in den t\u00e4glichen Arbeitsabl\u00e4ufen zu verkraften sind, ist noch offen, bedarf aber einer L\u00f6sung.<br \/><br \/>Qualifizierungsma\u00dfnahmen:<br \/><br \/>Alle Mitarbeiter waren in der Lage, in 2003 an irgendeinem Programm teilzunehmen, z.b. Computerschule, Gabelstapler, Bewerbungstraining, Sicherheit im Betrieb.<br \/><br \/>Arbeit<br \/><br \/>Im wesentlichen haben sich die Arbeitsabl\u00e4ufe auch in 2003 nicht ge\u00e4ndert. Die Einnahmen konnten um etwa 10.000,- \u20ac im Vergleich zu 2002 erh\u00f6ht werden.<br \/><br \/>Im wesentlichen gab es Probleme in den t\u00e4glichen Arbeitsabl\u00e4ufen, vor allem wegen der schon erw\u00e4hnten Krankheitsst\u00e4nde und Qualifizierungsma\u00dfnahmen.<br \/><br \/>Die Einnahmen resultieren zu fast 100% aus den Verkaufserl\u00f6sen des Secondhand-Lagers an der Geestem\u00fcnder Str.<br \/><br \/>Im Einzelnen: Betrieb: 321.000,- \u20ac p.a. 26.800,- \u20ac mtl.<br \/><br \/>(incl. Laden Baudriplatz: 14.700,- \u20ac p.a. 1.225,- \u20ac mtl.)<br \/><br \/>Spenden: 9.000,- \u20ac p.a. 750,- \u20ac mtl.<br \/><br \/>Sonstiges: 48.000,- \u20ac p.a. 4.000,- \u20ac mtl.<br \/><br \/>Besondere Arbeiten:<br \/><br \/>Reparatur des Daches B\u00fcrohaus und Flohmarkthalle<br \/><br \/>Abschlie\u00dfender Au\u00dfenanstrich mit Hilfe des SCI- Camps und von MONAR aus Polen.<br \/><br \/>Zusammenarbeit mit der Treberhilfe, Vermietung von R\u00e4umen im vorderen Teil des Gel\u00e4ndes zur Einrichtung einer Fahrradwerkstatt.<br \/><br \/>Vor allem in 2003 konnten gerade im B\u00fccherverkauf etliche neue Ehrenamtliche gewonnen werden:<br \/><br \/>Im M\u00e4rz Verabschiedung von neuen Gemeinschaftsregeln, vor allem was das Zusammenleben im Wohnhaus anbetrifft.<br \/><br \/>Am 13. September die j\u00e4hrliche M\u00f6belmesse der Mitglieder des Verbundes K\u00f6lner M\u00f6bellager in der M\u00fclheimer Stadthalle. Der Erl\u00f6s von 3.500,-\u20ac wird einem National- Fonds von Emmaus in Deutschland zur Verf\u00fcgung gestellt.<br \/><br \/>Im Laufe des Sommers Umzugshilfen f\u00fcr die Stadt K\u00f6ln ( Sozialb\u00fcros\/ Jobcenter)<br \/><br \/>Aktionen:<br \/><br \/>6 Container mit Kleiderballen \/ Hausrat, M\u00f6beln an folgende Emmaus Gruppen:<br \/><br \/>2 X SOS Warschau, 2 X Emmaus Lublin, 1 X Emmaus Chile, 1 X Emmaus Parana\/ Argentinien<br \/><br \/>Teilnahme der Gemeinschaft an der europaweiten Demonstration gegen den Irak- Krieg am 15. Februar in Br\u00fcssel<br \/><br \/>Teilnahme mit ca. 10 Personen und unter Mitarbeit von Emmaus Krefeld und Sonsbeck am Sonderverkauf in Paris (Juni 2003)<br \/><br \/>Telnahme von drei Mitarbeitern der Gemeinschaft beim ersten regionalen Workcamp in San- Sebastian vom 13. bis 27 Juli.<br \/><br \/>Emmaus International<br \/><br \/>Auf nationaler Ebene fanden regelm\u00e4\u00dfige Treffen statt. In diesem Jahr in Augsburg, Sonsbeck und K\u00f6ln. Gerade die Zusammenarbeit zwischen Sonsbeck, Krefeld und K\u00f6ln nimmt immer mehr zufriedenstellende Formen an.<br \/><br \/>Als Regionalvertreter der Region Europa Mitte\/ S\u00fcd nahm Willi Does in der Regel alle 2 Monate an verschiedenen Konferenzen in Paris teil.<br \/><br \/>Alle 4 Jahre findet die Weltversammlung von Emmaus International statt, vom 15. 23. November in Burkina Faso. Stephan Drechsler und Willi Does waren die Delegierten von Emmaus K\u00f6ln.<br \/><br \/>Im Januar 2003 fuhren Stephan Drechsler und Johannes Does zum WeltSozialForum nach Porto Allegre\/ Brasilien. Nach der Weltversammlung im November wurde beschlossen, dass Stephan Drechsler am WSF nach Bombay\/ Indien teilnehmen wird. (Ende Januar 2004)<br \/><br \/>Themen \/Probleme\/ Ausblick<br \/><br \/>Im Laufe des Jahres 2004 werden von beiden Vereinen (Emmaus Bewegung und Emmaus \u2013 Gemeinschaft) \u00dcberlegungen \u00fcber die Emmaus- Bewegung anzustellen sein. Soll der \u201ealte\u201c Verein, immerhin Gr\u00fcndungsmitglied von Emmaus International ggf aufgel\u00f6st werden, gibt es eine Aufgabenteilung\/ Erg\u00e4nzung zwischen den beiden Vereinen?<br \/><br \/>Investitionsbedarf in noch nicht klarer H\u00f6he steht in 2004 an. Dachsanierung\/ Flohmarkthalle und vor allem ein neues Heizsystem sind die dringlichen Aufgaben. Der Vorstand empfiehlt eine Kreditaufnahme von mindestens 50.000 Euro.<br \/><br \/>Wie im vorliegenden Bericht schon erw\u00e4hnt, ver\u00e4ndert sich die Zusammensetzung der Gemeinschaft. F\u00fcr immer mehr Personen im Rentenalter, Personen mit langfristigen Erkrankungen m\u00fcssen andere Formen der Versorgung neben dem Selbsthilfebetrieb gefunden werden. Erste Kontakte mit der neuen Sozialdezernentin\/ Krankenkassen werden von Seiten des Vorstandes gesucht.<br \/><br \/>Im Kernteam der Gemeinschaft wird es in 2004 durch den Weggang von Georg Korff Ver\u00e4nderungen geben. Die langfristige vertrauensvolle Zusammenarbeit wird f\u00fcr die Belastbarkeit von Pascale und Willi Does in Zukunft ein wirkliches Problem darstellen, vom Alltag des Lebens und Arbeitens in der Gemeinschaft, \u00fcber Ferienvertretung bis hin zum Engagement bei Emmaus-International.<br \/><br \/>Das Verh\u00e4ltnis zu Emmaus International vor allem nach der Weltversammlung und der Verabschiedung neuer Statuten bedarf einer gr\u00fcndlichen Positionsbestimmung. Welche Rolle kann die verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig kleine Emmaus Gemeinschaft in K\u00f6ln bei den geforderten Pflichten gegen\u00fcber Emmaus International noch spielen?<br \/><br \/>Der Vorstand ist durch den Tod von Dieter Schwering vor 2 Jahren und der schweren Erkrankung von Gerd Borbe nachhaltig geschw\u00e4cht. Gleichzeitig m\u00fcssen wir erkennen, dass die Bed\u00fcrfnisse und Erfordernisse auf vielf\u00e4ltigen Ebenen komplizierter zu werden scheint (Psycho-soziale Probleme der Mitarbeiter, Au\u00dfendarstellung, Medien, Sicherheitsfragen im Betrieb, Verh\u00e4ltnis zu Emmaus International etc.). Wie kann der Verein diesen vielf\u00e4ltigen Arbeitsfeldern geb\u00fchrend begegnen?<br \/><br \/>Allen Mitarbeitern, Ehrenamtlichen und Vereins- \/Vorstandsmitgliedern geb\u00fchrt von Seiten des Vorsitzenden ein gro\u00dfes Dankesch\u00f6n f\u00fcr unsere gemeinsamen Bem\u00fchungen f\u00fcr eine gerechtere und menschlichere Welt.<br \/><br \/>K\u00f6ln, im Februar 2004<br \/><br \/>Willi Does<\/div><\/div><br \/><\/div>","width":640,"height":426}